Tools für KMUs (Unternehmenssoftware)

Tools für KMUs (Unternehmenssoftware)

Auf diese Unternehmenssoftware sollten Sie nicht verzichten

Heutzutage gibt es nahezu kein Unternehmen, das ohne Business-Software auskommt. In den letzten Jahren haben insbesondere KMUs in diesem Bereich deutlich aufgeholt. Anwendungen zum Enterprise Resource Management, für Customer-Relationships, für die Zeiterfassung sowie die Finanzbuchhaltung und das Banking sind nur einige Beispiele, die sich der Mittelstand zu Nutzen macht. Unternehmen haben erkannt, dass Ihnen mit Hilfe der Digitalisierung Wettbewerbsvorteile entstehen. Auf welche Unternehmenssoftware sollte in KMUs daher nicht verzichtet werden und welche Art ist sinnvoll?

Startups und Co. – Zusammenarbeiten an einem Ort

In der Zeit von innovativen Gründerunternehmen befindet sich der Mitarbeiterpool häufig nicht an einem Platz. Unterschiedliche Bereiche oder Gruppen sind sowohl örtlich als auch zeitlich voneinander getrennt. Damit internationale Teams, die in unterschiedlichen Zeitzonen Dienst tun, effektiv Zusammenarbeiten können, helfen die richtigen Anwendungen. Mit einem Tool für Collaborationen schaffen Sie beispielsweise eine einheitliche und verlässliche Informationsbasis, mit der Sie das Teamwork steuern können. Dokumente können gemeinsam bearbeitet werden, Aufgaben und Vorgänge können sicher, pünktlich und vor allem nachvollziehbar abgearbeitet und geplant werden. Die Programme präsentieren dem Anwender übersichtliche Dashboards – in der bevorzugten Sprache. Eine klare direkte Kommunikation zwischen den Angestellten wird so erleichtert und das Online-Teamwork gesteigert.

ERP und CRM für den Mittelstand

Enterprise Resource Management bildet bereits das Rückgrat vieler größerer Konzerne. Primär in der Warenwirtschaft lohnt sich dieser Ansatz, bei dem alle relevanten Informationen zu einer zentralen Datendrehscheibe zusammengefasst werden. Stammdaten von Kunden, Lieferanten und Artikeln werden gespeichert. ERP unterstützt dabei Bereiche wie Einkauf, Disposition, Lagerhaltung und Verkauf und steuert die gesamte Wertschöpfungskette. Neben allumfassenden Komplett-Suites bieten die Hersteller der Software zudem branchenspezifische und modulare Lösungen an. So können auch KMUs von den Vorzügen profitieren, ohne dabei größere Summen in die Anschaffung zu investieren und möglicherweise auf ungenutzten Features sitzenzubleiben. Eine einfache Bedienung und Integration ermöglicht eine schnelle Einweisung in das Personal und einen reibungslosen Übergang. Der Modul-Ansatz ist zudem ausbaufähig – die IT-Infrastruktur kann mit dem Wachstum des frischen Unternehmens einfach mitexpandieren.

Beim strukturierten Vertrieb und dem Marketing lohnen sich zudem CRM-Systeme für KMUs, die die Kundenkommunikation steuern. Mit optimierter Kundenakquise, zielgerichteten Marketing-Aktionen und attraktiven Aftersale-Angeboten kann der Unternehmenserfolg planbar gemacht werden.

Compliance in der Finanzbuchhaltung und beim Banking

In jedem Unternehmen müssen die Finanzen geregelt werden. Systeme für die Finanzbuchhaltung und das Banking erleichtern es, Transaktionen darzustellen, Belege zu buchen und alle Formalitäten einer sorgfältigen Buchhaltung zu erfüllen. Zudem können gesetzliche Vorlagen wie etwa Aufbewahrungsfristen einfacher eingehalten werden, was die Compliance erhöht.

Software für die Fertigung

Im produzierenden Gewerbe kommt es auf eine optimierte Fertigungskette an. Programme zur Produktionsplanung und Steuerung sind unerlässlich, um die Maschinen auszulasten und die Ressourcen effizient einzusetzen. Schwachstellen bei der Wertschöpfung können erkannt und verbessert und die Stärken der Mitarbeiter genutzt werden. Entsprechende PPS-Anwendungen für den Mittelstand sind daher eine sinnvolle Ergänzung zur Unternehmenssoftware.

Der Wandel der IT-Infrastruktur

In der Vergangenheit war es ein Ziel vieler Unternehmen, für jedes Problem eine passende Lösung einzusetzen. In der Praxis führte dies allerdings zu vielen Insellösungen, die zwar eine hohe vertikale Nutzungstiefe aufweisen aber keine horizontale. Folgen waren hohe Anschaffungskosten und nichtgenutzte Features der Programme.

Daher kam es bei der Unternehmenssoftware zu einem Wandel. Auf dem Markt finden sich viele modulare Anwendungen, die in Zukunft erweitert werden können und sich dank Schnittstellen in die bisherige IT-Landschaft einfügen. Zudem wird bei Komplett-Suites Wert auf eine individuelle Anpassbarkeit gelegt, damit viele Unternehmensbranchen abgedeckt werden.

Passende Lösung für KMUs und Startups

Der primäre Vorteil von speziellen Best-of-Breed-Lösungen liegt darin, dass Unternehmen für jede Herausforderung die auf die jeweiligen Anforderungen angepasste Spezialsoftware einsetzen kann. Die größeren Aufwände bei der Einführung und der Einweisung sind für viele jüngere Startups allerdings ein Ausschlusskriterium. Auch KMUs fehlt häufig das für die Integration und die Instandhaltung mit Updates notwendige IT-Know-how, was ansonsten extern eingekauft werden muss.

Für den Mittelstand sowie Startups sind bei der Unternehmenssoftware die modularen und All-In-One Lösungen interessant. So können alle wichtigen Bereiche abgedeckt und mit entsprechender Software unterstützt werden. Individuelle Anforderungen lassen sich bei vielen allgemeinen Systemen mit einer Parametrisierung verwirklichen. Wichtig ist bei der Auswahl für KMUs vor allem, dass eine einfache Einführung und geringe Anschaffungskosten gegeben sind. Zunächst sollte sich auf einen Hersteller fokussiert werden, da dem Unternehmen so ein fester Ansprechpartner zur Verfügung steht.

Eine einheitliche IT-Landschaft ist eine gute Ausgangslage, um bestens in der Zeit der Digitalisierung gerüstet zu sein – und in Zukunft aufrüsten zu können, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

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